Die Nibelungen

Titel erster Teil: Die Nibelungen, 1. Teil – Siegfried
Alternativtitel: Siegfried / Siegfrieds Tod / Siegfried’s Death

Titel zweiter Teil: Die Nibelungen, 2. Teil – Kriemhilds Rache
Alternativtitel: Kriemhild / Kriemhilds Rache / Kriemhild’s Revenge

Herstellungsland: Deutschland (1924)
Regie: Fritz Lang
Darsteller: Margarete Schön, Margarete Schön, Theodor Loos, Rudolf Klein-Rogge
Länge: 141:40 / 148:02 Minuten (289:42 Minuten)

Inhaltsangabe:
Erster Teil: Siegfried von Xanten bricht nach Burgund auf, um die wegen ihrer besonderen Schönheit berühmte Kriemhild zu umwerben. Auf dem Weg tötet er mit seinem Schwert einen Drachen und wird durch das baden in dessen Blut fast unverwundbar, ausser an der Stelle, an der ein Lindenblatt auf seinem Rücken klebte. König Gunther von Burgund, Kriemhilds Bruder, überredet Siegfried, ihm mit seiner Tarnkappe im Kampf gegen die isländische Königin Brunhild beizustehen – so will er sie als Ehefrau gewinnen. Die List gelingt, und es wird eine feierliche Doppelhochzeit gefeiert. Doch die Intrige fliegt auf…

Zweiter Teil: Nach Siegfrieds Tod hat seine Witwe Kriemhild blutige Rache and Hagen von Tronje geschworen, durch den sie ihre Macht am burgundischen Hof verloren hat. Als der mächtige Hunnenkönig Etzel um ihre Hand anhält, sieht sie die Gelegenheit zur Rache gekommen. Sie überredet Etzel, ihre Brüder und Hagen zur Sonnenwendfeier auf seine Burg einzuladen. Dort will sie endlich Vergeltung für den Mord an Siegfried üben. Doch die Gäste sind nicht unvorbereitet gekommen…

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Meinung:
FOLGT SPÄTER…

Verfügbarkeit:
Der Film ist in Spanien auf einer Doppel-DVD bei Divisa mit deutschen Zwischen- und zuschaltbaren spanischen Untertiteln erschienen. Ebenfalls als Doppel-DVD in Frankreich erschienen bei mk2 mit den deutschen Zwischen- und zuschaltbaren französischen Untertiteln.

Zu beachten ist, dass es sich bei den beiden DVDs des Filmes um die Restaurierung der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stifung von 1990 handelt. Diese sind zum einen komplett in schwarz/weiß, Filmmaterial recht grobkörnig, außerdem fehlen ein paar vereinzelte kleinere Szenen. 2009/2010 wurde der Film nochmals restauriert, die Bildqualität verbessert, fehlende Szenen eingefügt und in der Originalfarbe -orange- varigiert.

Wer noch ein bisschen warten kann, sollte dies also tun! Es ist nur eine Frage der Zeit, bis eine neue DVD erscheint… wahrscheinlich noch 2011. Ansonsten ist z.B. die spanische Doppel-DVD auch direkt in Spanien mit Versand für 20 € zu bekommen (Januar 2011).

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Sumurun

Alternativtitel: One Arabian Night
Herstellungsland: Deutschland (1920)
Regie: Ernst Lubitsch
Darsteller: Pola Negri, Jenny Hasselqvist, Paul Wegener, Carl Clewing, Harry Liedtke
Länge: 102:32 Minuten

Inhaltsangabe:
Im mittelalterliche Bagdad: Sumurun ist die Lieblingsfrau des alten Scheichs aus seinem Harem, doch auch dessen Sohn begehrt die Schöne. Sumurun selbst aber verabscheut das Leben im Harem und verliebt sich in den jungen Stoffhändler Nur-al-Din, der regelmässig Stoffe für die Frauen des Scheichs bringt.

Eine wunderschöne Tänzerin, die mit anderen Gauklern in einem Pferdekarren durch die Lande zieht und dort auftritt, tröstet inzwischen sowohl den jungen, wie auch den alten Schreich über die undankbare Gespielin hinweg, die Liebe des buckligen Chef Gauklers dabei ignorierend. Doch während sie den Jungen Scheich liebt, verlangt es ihr aber mehr nach der Macht und das Gold des Alten, sodass sie jeweils den einen mit dem anderen betrügt. Es dauert nicht lange, bis die Männer aufeinander losgehen…

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Meinung:
FOLGT SPÄTER…

Verfügbarkeit:
Der Film ist in Deutschland in der “Ernst Lubitsch-Collection” von Transit erschienen. In der Box enthalten sind fünf frühe, kurze Spielfilme von und eine Dokumentation über Ernst Lubitsch:

“Ich möchte kein Mann sein” (1918) / “Die Austernprinzessin” (1919) / “Sumurun” (1920) / “Anna Boleyn” (1920) / “Die Bergkatze” (1921) / “Ernst Lubitsch in Berlin – Von der Schönhauser Alle nach Hollywood” (2006)

Ebenfalls ist die Box mit deutschen Zwischentiteln in Großbritannien von Eureka & in Spanien von Divisa erschienen, in Spanien zusätzlich auch als Einzel-DVDs. Die DVD Box gibt es für unter 30 € zu erwerben.

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Anna Boleyn

Alternativtitel: Deception
Herstellungsland: Deutschland (1920)
Regie: Ernst Lubitsch
Darsteller: Henny Porten, Emil Jannings, Paul Hartmann, Aud Egede Nissen
Länge: 117:20 Minuten

Inhaltsangabe:
Anna Boleyn die Nichte des Großherzogs von Norfolk wird eines Tages als Hofdame in die Dienste der Königin Katharina berufen. Gleich zu Beginn passiert ihr ein kleines Missgeschick, mit dem sich ihr gesamtes Leben ändert. Anna’s Kleid verfängt sich in einer Tür, König Heinrich VIII. wird auf sie aufmerksam und findet Interesse an der hübschen jungen Frau. Er umwirbt sie. Doch Anna hält an der Beziehung zu ihrem Freund Heinrich Norris fest, bis der König ihr die Krone anbietet…

Gegen den erbitterten Widerstand seiner Frau Katharina -welche ihm nur eine Tochter und keinen Thronfolger gebar- und des Papstes setzt Heinrich eine Scheidung durch, bei der die anglikanische Kirche entsteht. Kurz nach der prunkvollen Hochzeit mit Anna, findet jedoch auch diese Ehe ein jähes Ende, als anstatt des von Heinrich endlich erhofften Thronfolgers wieder eine Tochter zur Welt kommt. Er lässt sich erneut mit einer anderen Hofdame ein, während Anna der Prozess gemacht wird und ihr die Todesstrafe droht, weil sie angeblich Ehebruch mit ihrem alten Freund Norris begangen haben soll….

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Meinung:
FOLGT SPÄTER………

Verfügbarkeit:
Der Film ist in Deutschland in der “Ernst Lubitsch-Collection” von Transit erschienen. In der Box enthalten sind fünf frühe, kurze Spielfilme von und eine Dokumentation über Ernst Lubitsch:

“Ich möchte kein Mann sein” (1918) / “Die Austernprinzessin” (1919) / “Sumurun” (1920) / “Anna Boleyn” (1920) / “Die Bergkatze” (1921) / “Ernst Lubitsch in Berlin – Von der Schönhauser Alle nach Hollywood” (2006)

Ebenfalls ist die Box mit deutschen Zwischentiteln in Großbritannien von Eureka & in Spanien von Divisa erschienen, in Spanien zusätzlich auch als Einzel-DVDs. Die DVD Box gibt es für unter 30 € zu erwerben.

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Die Bergkatze

Alternativtitel: The Wildcat / La Chatte des Montagnes
Herstellungsland: Deutschland (1921)
Regie: Ernst Lubitsch
Darsteller: Pola Negri, Victor Janson, Paul Heidemann, Wilhelm Diegelmann, Edith Meller
Länge: 80:45 Minuten

Inhaltsangabe:
Mitten im Winter in der Festung Tossenstein erhält der Kommandant einen Brief, dass der Frauenschwarm Leutnant Alexis auf die Festung strafversetzt wird. Seine Tochter Lilli ist begeistert. Auf dem Weg dorthin überfällt die Räuberbande um die junge Rischka dessen Kutsche und raubt ihn bis auf die Unterhose aus, lassen aber gehen. In der Burg angekommen wird eine Strafexpedition gegen die Räuber gestartet, die aber zum Desaster gerät. Der Kommandant aber glaubt aus der Ferne einen Sieg seiner Truppen auszumachen. Nach der Rückkehr der geschlagenen Armee gibt er daher eine rauschende Siegesfeier mit Feuerwerk. Alexis wird zum Dank für den Sieg Lilli zur Frau gegeben und dieser zeigt sich nur wenig begeistert.

Rischka mittlerweile in Leutnant Alexis verliebt, bricht während der Feier in die Festung ein, räumt Lillis Gemächer leer und probiert deren Kleider an. Die Räuber verkleiden ist als Soldaten, nehmen alle unerkannt an der Feier teil und amüsieren sich mit dem betrunkenen Kommandanten. Nachdem Alexis diese erkennt, flüchten diese.

Am Tag später bereitet sich Leutnant Alexis und Lilli -mittlerweile standesamtlich getraut- auf die kirchliche Hochzeit vor. Alexis aber ist nicht mehr zum feiern zumute, ist er doch mittlerweile in Rischka verliebt, welche einen der Räuber heiraten will…

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Meinung:
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Verfügbarkeit:
Der Film ist in Deutschland in der “Ernst Lubitsch-Collection” von Transit erschienen. In der Box enthalten sind fünf frühe, kurze Spielfilme von und eine Dokumentation über Ernst Lubitsch:

“Ich möchte kein Mann sein” (1918) / “Die Austernprinzessin” (1919) / “Sumurun” (1920) / “Anna Boleyn” (1920) / “Die Bergkatze” (1921) / “Ernst Lubitsch in Berlin – Von der Schönhauser Alle nach Hollywood” (2006)

Ebenfalls ist die Box mit deutschen Zwischentiteln in Großbritannien von Eureka & in Spanien von Divisa erschienen, in Spanien zusätzlich auch als Einzel-DVDs. Die DVD Box gibt es für unter 30 € zu erwerben.

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Die Austernprinzessin

Alternativtitel: The Oyster Princess
Herstellungsland: Deutschland (1919)
Regie: Ernst Lubitsch
Darsteller: Ossi Oswalda, Victor Janson, Curt Bois, Harry Liedtke, Julius Falkenstein 
Länge: 60:06 Minuten

Inhaltsangabe:
Ossi die verzogene Tochter des wohlhabenden Austernverkäufers Quacker, welcher nicht einmal seine Nase selber putzen oder seine Zigarre in den Mund stecken muss, da er für jede Aufgabe einen extra Diener hat, liest in der Zeitung, dass die Tochter des “Schuhcremekönigs” einen Grafen geheiratet hat und flippt aus, da sie keinen so blaublütigen hat und nimmt wie so oft -wenn sie was nicht bekommt- ihr Zimmer auseinander. Sie beruhigt sich, als ihr Vater verspricht ihr einen Prinzen “zu kaufen”.

Der beauftragte Heiratsvermittler Seligsohn macht sich nun auf zum völlig verarmten aber gut aussehenden Prinzen Nucki, welcher zur “Brautschau” seinen Freund Josef zum Haus von Ossi schickt. Dort angekommen wird er als Prinz Nucki verwechselt. Nachdem sich Ossi vom ersten Schock des Anblicks des glatzköpfigen Josefs erholt und sich entschieden hat ihn zu heiraten, da er nun mal ein Prinz ist, machen sich die beiden auf zum Pfarrer und heiraten als Ossi & Prinz Nucki.

Nach der pompösen Hochzeitsfeier hat Ossi nun keine Lust mehr auf ihren Mann und macht sich mit ihren Freundinnen auf zum “Verein der Milliardärstöchter zur Bekämpfung der Trunksucht”. Der echte Prinz Nucki macht sich derweil mit einigen Freunden auf eine Sauftour, wo sie am Schluß bei eben jenem Verein landen. Ossi -noch nichtsahnend- verliebt sich in Nucki und nimmt den Prinzen zur “Privatbehandlung” mit nach Hause, wo sie auf Josef treffen….

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Meinung:
FOLGT SPÄTER………

Verfügbarkeit:
Der Film ist in Deutschland in der “Ernst Lubitsch-Collection” von Transit erschienen. In der Box enthalten sind fünf frühe, kurze Spielfilme von und eine Dokumentation über Ernst Lubitsch:

“Ich möchte kein Mann sein” (1918) / “Die Austernprinzessin” (1919) / “Sumurun” (1920) / “Anna Boleyn” (1920) / “Die Bergkatze” (1921) / “Ernst Lubitsch in Berlin – Von der Schönhauser Alle nach Hollywood” (2006)

Ebenfalls ist die Box mit deutschen Zwischentiteln in Großbritannien von Eureka & in Spanien von Divisa erschienen, in Spanien zusätzlich auch als Einzel-DVDs. Die DVD Box gibt es für unter 30 € zu erwerben.

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Ich möchte kein Mann sein

Alternativtitel: I don’t want to be a man / Je ne voudrais pas être un homme
Herstellungsland: Deutschland (1918)
Regie: Ernst Lubitsch
Darsteller: Ossi Oswalda, Curt Goetz, Ferry Sikla, Margarete Kupfer, Victor Janson
Länge: 44:34 Minuten

Inhaltsangabe:
Ossi, ein junge Frau wächst bei ihrem wohlhabenden Onkel und ihrer Gouvernante auf, die sich erfolglos bemüht, dem jungen rebelischen Fräulein ihre Vorlieben für Zigaretten, pokern und alkoholischen Getränken auszutreiben. Da ihr Onkel wegen einer Firmengründung vereisen muss, bekommt Ossi mit Dr. Kersten einen neuen strengen Vormund, der sich von ihren Eskapaden nicht beeindrucken lässt und sie gleich mal auf ihr Zimmer schickt. Dort stellt sie sich die Frage:

„Warum bin ich nicht als Junge auf die Welt gekommen, dann hätte ich es einfacher?“

Ossi fackelt nicht lange, kauft sich einen Frack, verkleidet sich als junger Mann und macht sich auf zum Tanzlokal „Mäusepalast“, wo sie auf Dr. Kersten trifft und über Umwege mit ihm eine „Männerfreundschaft“ schließt. Abends werden die beiden betrunkenen durch einen Irrtum des Kutschers ins jeweils andere Haus gefahren, wo sie morgens aufwachen…

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Meinung:
…klingt turbulent? Ist es auch! Man hat kaum eine Minute zum ausruhen, schließlich ist der Film auch nur 45 Minuten lang. Die Geschichte eines rebelischen Mädchens, welches sich als Mann verkleidet, mag damals schon nicht unbedingt neu gewesen sein, aber wie die Akteure spielen ist herrlich frisch und mit Witz. Ossi Oswalda spielt das was sie am besten kann, nämlich eine kecke, temperamentvolle, zappelige junge Frau, die sich nichts sagen lässt. Mit Curt Goetz ist die zweite Hauptrolle ebenfalls ideal besetzt. Beide spielen, als hätten sie nie was anders gemacht. Mehr braucht man eigentlich nicht dazu sagen, sonst würde man einfach zuviel verraten. Hinsetzen, abschalten, anschauen und für 45 Minuten freuen! Ideal für Stummfilmanfänger, da nur doppelt solange wie ein Charlie Chaplin-Kurzfilm und dennoch mit einem hohen Tempo.

Verfügbarkeit:
Der Film ist in Deutschland in der „Ernst Lubitsch-Collection“ von Transit erschienen. In der Box enthalten sind fünf frühe, kurze Spielfilme von und eine Dokumentation über Ernst Lubitsch:

„Ich möchte kein Mann sein“ (1918) / „Die Austernprinzessin“ (1919) / „Sumurun“ (1920) / „Anna Boleyn“ (1920) / „Die Bergkatze“ (1921) / „Ernst Lubitsch in Berlin – Von der Schönhauser Alle nach Hollywood“ (2006)

Ebenfalls ist die Box mit deutschen Zwischentiteln in Großbritannien von Eureka & in Spanien von Divisa erschienen, in Spanien zusätzlich auch als Einzel-DVDs. Die deutsche Box gibt es für unter 30 € zu erwerben.

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